2026-03-06 –, Lecture Hall Language: Deutsch
Seit 2022 entwirft und verschickt die Fachschaft Elektrotechnik jedes Weihnachten elektronische Weihnachtsgrußkarten. In diesem Vortrag stellen wir die Geschichte dieser Karten vor und gehen auf die technischen Entscheidungen ein, die jedes Jahr getroffen wurden, um eine möglichst kostenoptimierte und funktionsreiche Karte zu erhalten.
Inspiriert von einer Weihnachtskarte, die die Fachschaft Elektrotechnik der Uni Stuttgart (FS-EI) von der korrespondierenden Fachschaft der RWTH Aachen erhalten hat, entschieden sich ein paar motivierte Studierende, für Weihnachten 2022 selbst eine elektronische Grußkarte zu entwickeln. Um den Stückpreis zu optimieren, wurde sich dabei für den ziemlich rustikalen Mikrocontroller Padauk PFS154 (aktuell ca. 7 ct./Stk.) entschieden, der besondere Herausforderungen an die Softwareentwicklung gestellt hat.
Im darauffolgenden Jahr sind wir dann auf den etwas teureren (aktuell ca. 20 ct./Stk.), aber wesentlich besser ausgestatteten, RISC-V-basierten WCH CH32V003 umgestiegen. Dieser gestaltete die Programmierung wesentlich komfortabler und ermöglichte die Implementierung weiterer Features.
Für vergangenes Weihnachten sind wir schließlich mit dem gleichen Mikrocontroller von unserer C-Codebase zu Rust migriert.
In diesem Vortrag möchten wir auf die Geschichte der Weihnachtskarte eingehen, die technischen Entscheidungen bezüglich Hardware und Software aufzeigen, sowie auf unsere Erfahrungen mit der Entwicklung von Embedded-Software in Rust eingehen.
Ich studiere Elektrotechnik an der Uni Stuttgart und bin dort bei Selfnet und bei der Fachschaft Elektrotechnik aktiv.
Spart gerne 10 cent am Mikrocontroller, um danach den Compiler davon zu überzeugen doch bitte weniger Assembly zu generieren. Leidet beruflich unter der AMD™ Vivado™ Design Suite.